| Welche Klinik ist die Richtige? Die Wahl der Klinik sollte wohl überlegt sein. Wenn man sich dazu
entschlossen hat, das Baby in der Klinik zu bekommen, kommt irgendwann
die Zeit, sich zu überlegen, welche Klinik die Richtige ist. Bei den
meisten Ärzten liegt ein Klinikführer aus, der Aufschluss darüber
gibt, welche Klinik über welche Ausstattung verfügt. Manche Kliniken
bieten verschiedene Geburtstechniken an. In viele Kliniken darf man
seine eigene Hebamme mitnehmen. Eine Kinderklinik befindet sich im Haus,
oder die Klinik genießt allgemein einen guten Ruf. Welche Kriterien
für einen selber die Wichtigsten sind muss man natürlich selbst
bestimmen. Aber es empfiehlt sich dennoch, sich möglichst früh, die in
Frage kommenden Kliniken anzusehen und sich dann anzumelden. Spätestens
im sechsten Monat sollte die Klinik ausgewählt werden. Jeanettes
Babyzimmer hat einen Kliniktest,
der von Frauen für Frauen erstellt wurde. |
| Die Geburt Jede Frau erlebt die Geburt anders. Das man dabei Schmerzen hat,
dürfte wohl Jedem klar sein. Was man allerdings nicht machen sollte,
ist, sich die "Horrorgeschichten" von anderen Müttern
anhören. Man kann sich in Geburtsvorbereitungskursen (werden in vielen
Krankenhäusern und von Hebammen angeboten) mit Atemtechniken und dem
Geburtsvorgang vertraut machen. Dazu gibt es Tipps, wie man sich richtig
ernährt, worauf man sonst noch achten muss, welche Gymnastikübungen
vor und nach der Geburt sinnvoll sind und vielerlei mehr. Aber keine
Sorge. Auch Frauen, die keinen Vorbereitungskurs besuchen, bekommen ihre
Babys. |
| Die ersten Wochen mit dem Baby Der Idealfall ist sicherlich, wenn der Partner sich Urlaub genommen
hat und einem die Hausarbeit und evtl. weitere Kinder abnimmt. Aber
auch, wenn man die ersten Wochen alleine ist, sollte man sich und dem
Kind Ruhe gönnen. Eine aufgeräumte Wohnung und warmes Essen für den
Liebsten, sowie gebügelte Hemden, sind erst mal Nebensache. Auch wenn
jetzt mancher aufschreit und sagt: Babys schlafen doch ständig und man
hat mit ihnen kaum Arbeit, - so wird man als Mutter schnell feststellen,
dass die veränderte Situation ganz schön an die Substanz gehen kann.
Auch wenn Neugeborene in der Regel noch sehr viel schlafen, so verlangen
sie doch alle zwei bis vier Stunden nach Milch. Das Stillen ist
wunderschön und kann sehr anstrengend sein. Vielleicht kommt das Baby
in der Nacht alle zwei Stunden und an regelmäßigen Schlaf ist in der
ersten Zeit nicht zu denken. Daher sollten Verwandte und Freunde sich in
den ersten Wochen mit Besuchen etwas zurück halten. Und wenn man trotz
Besuch erschöpft ist, so sollte man dies auch immer mitteilen. Jeder
wird dafür Verständnis haben. |
| Rechtliches zum Mutterschutz Sobald man die Bestätigung vom Arzt hat, sollte man seinen
Arbeitgeber über die bestehende Schwangerschaft informieren. Denn
werdende Mütter haben bestimmte Rechte und Arbeitgeber bestimmte
Pflichten. Außerdem besteht ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe der
Schwangerschaft (Vorlage eines ärztlichen Attestes) Kündigungsschutz.
Dies gilt allerdings nicht für Arbeitnehmerinnen, die ohnehin nur einen
Zeitvertrag hatten. Sie dürfen zwar innerhalb des Zeitvertrages nicht
gekündigt werden, aber das Beschäftigungsverhältnis läuft mit Ende
des Vertrages aus. Im
Mutterschutzgesetz ist alles genau geregelt, welche Rechte einer
Schwangeren zustehen. Und zum Wohle des Kindes sollte man sich generell
daran halten. |
| Anträge rechtzeitig stellen Wenn ein Baby unterwegs ist, hat man vieles zu bedenken. Der
Arbeitgeber und die Krankenkasse müssen informiert werden.
Elterngeld, Kindergeld, evtl. Sozialhilfe oder Wohngeldzuschuss
müssen beantragt werden. Antragsformulare sollte man sich bereits vor
der Geburt holen, damit man genug Zeit hat, die erforderlichen
Unterlagen zu besorgen und die Anträge soweit wie möglich schon einmal
auszufüllen. Auch wer mit der Geburt plötzlich Sozialhilfeempfänger wird, weil man
z.B. allein erziehend ist und nicht gleich nach der Geburt wieder
arbeiten gehen kann oder möchte, der sollte diesbezügliche Anträge
rechtzeitig stellen. Für alle Fragen rund
um die Sozialhilfe
sind die Gemeinden zuständig. Ebenso für die Beantragung von Wohngeld. |
| Was braucht ein Baby an
Grundausstattung? Einkaufen für das Baby macht Spaß -zweifelsohne! Aber ist
auch alles notwendig, was man seinem Baby kauft oder was Freunde und
Verwandte schenken? Ansonsten benötigen Babys folgendes: Viele Dinge kann man second - hand kaufen, sich schenken lassen oder
gebraucht aus der Bekanntschaft übernehmen. Babys wachsen enorm schnell
aus den Sachen heraus und wenn Babysachen auch noch so schön sind, so
lohnt sich eine teure Anschaffung (wie z.B. ein Kinderwagen für 700,-
€) nicht. Pflegeprodukte für Babys gibt es reichlich, sind aber nicht
notwendig. Babyshampoo sollte man im ersten Jahr nicht benutzen und auch
Babypuder "verkleistern" den zarten Babypopo nur unnötig. In
vielen Sachen kann man improvisieren. Mein Sohn wurde z.B. im ersten
halben Jahr im Waschbecken gebadet, da dieses sehr groß ist und auch
für mich die Höhe ideal war. Manche Eltern kaufen ihren Kleinen einen
Betthimmel und müssen dann feststellen, dass Junior lieber am Geschehen
teilnehmen will und gegen diese "Verdunklung" rebelliert.
Umständlich fand ich auch die Bindejäckchen und meinen Sohn hätte ich
nie in diese Badeschüsseln bekommen, in denen sich Babys angeblich wie
im Mutterleib fühlen. Aber was das Baby mag und was nicht, hat man sehr
schnell raus und nachkaufen kann man immer noch. |
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