Das Baby ist da

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Tipps für die ersten Wochen
Babys erstes Spielzeug
Die kindgerechte Wohnung
Impfungen
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  1. Soviel wie möglich ausruhen: wenn das Baby schläft, dann sollte man sich gleich mit hinlegen.
  2. Mutter, Vater und Kind müssen sich erst einmal "kennen lernen" - man hat schnell raus, wann das Baby vor Hunger schreit oder einfach nur schmusen möchte.
  3. Sich selber nicht unter Druck setzen: die perfekte Mutter bzw. den perfekten Vater gibt es nicht. Unsicherheit, vielleicht auch Zukunftsängste und ein plötzliches Gefühl der Überforderung und Einsamkeit sind normal und  gehen meist mit der Zeit von alleine wieder vorbei.
  4. Den Partner nicht ausschließen: weder von der täglichen Hausarbeit, noch von den Schmuseeinheiten mit dem Baby.
  5. Freiräume schaffen: auch Babys die gestillt werden, kann man ruhig einmal eine Stunde in der Obhut des Partners oder einer lieben Freundin oder Verwandten lassen.
  6. Soviel wie möglich mit dem Baby an die frische Luft gehen: Babys lieben das Leben da draußen und  frische Luft stärkt die Abwehrkräfte.
  7. Schmusen - so oft wie möglich: nicht nur das Baby möchte kuscheln, sondern auch der Partner.
  8. Kontakte pflegen: Babys kann man problemlos überall hin mitnehmen. Man selber isoliert sich nicht und gewöhnt das Baby gleich an das "Reisen".
  9. Nicht das Baby zum Gesprächstoff Nr. 1 machen: Mütter, die nur noch über das Kind reden, werden mit der Zeit unerträglich. Auch wenn das Baby im Leben jetzt die Nr. 1 ist, so gibt es doch im Gespräch mit der Freundin (die vielleicht nicht Mutter ist) auch noch andere Themen.
  10. Babys müssen nicht jeden Tag gebadet werden. Was früher ein Muss war ist heute längst überholt. Babys sollten einmal die Woche gebadet werden und dann auch ohne Badezusätze. Auch das Haare waschen kann im ersten Jahr gut ohne Shampoo vorgenommen werden.
  11. Weniger ist manchmal mehr: Puder, Öl und Cremes kann man getrost vergessen. Eine Wundcreme für den Windelbereich und etwas Babyöl zum einreiben reichen als Pflegemittel völlig aus.
  12. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, dann sollte man generell bedenken, dass Babys in eine spezielle Babyschale gehören. Bei Fahrzeugen, die auf der Beifahrerseite einen Airbag haben, gehört das Baby grundsätzlich auf den Rücksitz. Der Schnuller kann mit einem Band am Bügel der Schale befestigt werden. So erspart man sich die Sucherei, wenn das Baby den Schnuller ausgespuckt hat. Eine Mullbinde eignet sich hervorragend als Sonnenblende, wenn man sie über den Bügel der Babyschale legt.
  13. Niemals ein Kopfkissen ins Babybettchen legen. Eine Decke reicht völlig aus und ein Schlafsack verhindert, dass das Baby sich frei strampeln kann. Wer ein Baby hat, welches zum Spucken neigt, der kann eine flach zusammengelegte Mullbinde unter das Köpfchen legen.
  14. Du hast einen guten Tipp? Dann schreibe mir doch einfach, damit ich ihn hier aufnehmen kann.
Babys erstes Spielzeug Zurück - Button

Gerade beim ersten Kind ist man ja immer sehr geneigt mehr zu kaufen als unbedingt nötig. Und neben süßer Babykleidung verführt auch die Spielzeugindustrie zum Kauf. Aber mal ehrlich: was braucht ein Baby zum spielen?
Eine Spieluhr wirkt auf die meisten Babys beruhigend und kann neben dem Bettchen aufgehängt werden. Ein Mobile über dem Kinderbett angebracht finden viele Babys ausgesprochen unterhaltsam. Eine Rassel fördert die ersten Greifübungen und ein Beißring hilft nicht nur beim Durchbruch der ersten Zähnchen. Für alle anderen Spielsachen gilt eigentlich im ersten Jahr das Prädikat "unnütz". Denn Babys können ihre Welt spielerisch erfahren mit Dingen, die wir ohnehin im Haus haben. Erst ab dem zehnten Monat können einige Spielsachen für  das Kind sinnvoll sein. Dazu gehören kleine Schiebefahrzeuge aus Holz oder Plastik, Bilderbücher aus aus fester Pappe (ideal sind die zum abwischen), Baubecher, Ringpyramide zum zusammenstecken, weiche Puppe, Plüschtier, Eimerchen, Schwimmtier für die Badewanne, Lauflernhilfe.
Bei jedem Spielzeug sollte man unbedingt darauf achten, dass es aus unschädlichen Materialien gemacht worden ist und keine Kleinteile hat, die das Baby verschlucken könnte. Ein Teddy sollte z.B. keine Glasaugen haben. Zuviel Spielzeug bedeutet auch oftmals Reizüberflutung. Das Kind weiß bei einem Überangebot oft nicht, womit es überhaupt anfangen soll zu spielen.
Auch Töpfe, Plastikbecher, Holzlöffel oder  verschiedene Stoffreste eignen sich hervorragend zum spielen.
Bei Spielzeug gilt immer als oberstes Gebot: Sicherheit und Verträglichkeit! Alle Sachen, die vom Umfang her durch die Papprolle einer Klopapierrolle passen, können für kleine Kinder gefährlich werden, weil akute Verschluckungsgefahr besteht. Und Weichmacher in Gummispielzeug und giftige Lacke auf Holzspielzeug sollten keinen Platz im Kinderzimmer finden.  

Die kindgerechte Wohnung Zurück - Button

Die Sicherheit des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Nicht nur die Auswahl des besten Autositzes oder eines Kinderstuhles gehören zum Thema Sicherheit.
Sobald das Kind krabbeln kann ist eigentlich nichts mehr sicher vor ihm und Gefahren lauern überall in der Wohnung. Am einfachsten ist es, wenn man selbst auf allen Vieren durch die Wohnung krabbelt. So lassen sich bisher unbemerkte Gefahrenquellen am einfachsten aufspüren.
Die Giftzentrale in Bonn informiert über giftige Pflanzen. Die Rufnummer vom Kinderarzt, Feuerwehr, Polizei und der Giftzentrale sollte man stets gut sichtbar neben dem Telefon aufbewahren.
Die Seite "Kindersicherheit" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit. Auch hier kann man wertvolle Tipps zur Gefahrenbeseitigung nachlesen.
Eine Checkliste zum ausdrucken gibt es auf dieser Seite.

Impfungen und Vorsorgetermine Zurück - Button

Lasse ich mein Kind impfen oder nicht? Viele Eltern stellen sich die Frage, da mit dem Impfen auch immer ein Risiko verbunden sein kann. Allerdings ist dieses Risiko erwiesenermaßen geringer, als das Risiko ungeimpft an den Krankheiten zu erkranken und schwere Folgeschäden davon zu tragen.
Informationen über Kinderkrankheiten und einen Impfkalender gibt es auf dieser Seite unter der Rubrik Ratgeber/ Kinderkrankheiten. Eltern sollten grundsätzlich mit dem Kinderarzt über ihre Bedenken sprechen und nicht aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis die Impfungen verweigern. Eine sehr interessante Abhandlung über das Impfen wurde von Medicine - Worldwide veröffentlicht.
*Etwa 60000 Kinder erkranken bundesweit an Masern. Eine Maserinfektion führt in einem von 500 bis 1000 Fällen zu einer Hirnhautentzündung. Die Sterblichkeitsrate liegt hier bei 30 Prozent, neurologische Dauerschäden machen 20 Prozent aus. (Quelle*: Welt am Sonntag vom 18.03.2001)
Im Gegensatz zu früher, besteht heute die Möglichkeit eine Kombi - Impfung durchführen zu lassen. Der Vorteil liegt darin, dass den Kindern viele Einzelinjektionen erspart bleiben. So gibt es z.B. einen Sechsfach - Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis B, Keuchhusten und Hib - Infektionen.
Auch die Vorsorgetermine sind wichtiger Bestandteil im Leben von Kindern und sollten rigoros wahrgenommen werden. Eine interessante und sehr informative Seite im Netz ist die Seite "Kinderärzte im Netz".    

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