Babys erstes Spielzeug
Gerade beim ersten Kind ist man ja immer sehr geneigt mehr zu kaufen
als unbedingt nötig. Und neben süßer Babykleidung verführt auch die
Spielzeugindustrie zum Kauf. Aber mal ehrlich: was braucht ein Baby zum
spielen?
Eine Spieluhr wirkt auf die meisten Babys beruhigend und kann neben dem
Bettchen aufgehängt werden. Ein Mobile über dem Kinderbett angebracht
finden viele Babys ausgesprochen unterhaltsam. Eine Rassel fördert die
ersten Greifübungen und ein Beißring hilft nicht nur beim Durchbruch
der ersten Zähnchen. Für alle anderen Spielsachen gilt eigentlich im
ersten Jahr das Prädikat "unnütz". Denn Babys können ihre
Welt spielerisch erfahren mit Dingen, die wir ohnehin im Haus haben.
Erst ab dem zehnten Monat können einige Spielsachen für das Kind
sinnvoll sein. Dazu gehören kleine Schiebefahrzeuge aus Holz oder
Plastik, Bilderbücher aus aus fester Pappe (ideal sind die zum
abwischen), Baubecher, Ringpyramide zum zusammenstecken, weiche Puppe,
Plüschtier, Eimerchen, Schwimmtier für die Badewanne, Lauflernhilfe.
Bei jedem Spielzeug sollte man unbedingt darauf achten, dass es aus
unschädlichen Materialien gemacht worden ist und keine Kleinteile hat,
die das Baby verschlucken könnte. Ein Teddy sollte z.B. keine Glasaugen
haben. Zuviel Spielzeug bedeutet auch oftmals Reizüberflutung. Das Kind
weiß bei einem Überangebot oft nicht, womit es überhaupt anfangen
soll zu spielen.
Auch Töpfe, Plastikbecher, Holzlöffel oder verschiedene
Stoffreste eignen sich hervorragend zum spielen.
Bei Spielzeug gilt immer als oberstes Gebot: Sicherheit und
Verträglichkeit! Alle Sachen, die vom Umfang her durch die Papprolle
einer Klopapierrolle passen, können für kleine Kinder gefährlich
werden, weil akute Verschluckungsgefahr besteht. Und Weichmacher in
Gummispielzeug und giftige Lacke auf Holzspielzeug sollten keinen Platz
im Kinderzimmer finden. |