|

|
|
Wenn der Sommer sich endlich von seiner besten Seite
zeigt, dann hält es Niemanden mehr im Haus. Aber so schön auch der
Sommer sein mag - Sonnentage können auch unangenehme Nebenerscheinungen
haben, wenn man die Kraft der Sonne unterschätzt. Und egal ob im
Sommer oder im Winter - Sonnenschutz muss sein! |
|
Hauttyp |
|
Sonnenbrand |
|
Vorbeugung |
|
zurück zur Übersicht
drücken |
Hauttyp
Man unterscheidet vier Hauttypen:
- Hauttyp I:
rötliche bis blonde Haare, blasse Haut mit Sommersprossen. Die
Eigenschutzzeit beträgt 5 bis 10 min.
- Hauttyp II:
Blonde Haare, blasse Haut, hohe UV-Empfindlichkeit. Die
Eigenschutzzeit beträgt 10 bis 20 min.
- Hauttyp III:
dunkelblonde bis braune Haare, leicht getönter Teint,. Die
Eigenschutzzeit beträgt 20 bis 30 min.
- Hauttyp IV:
dunkles Haar, stark getönter Teint, sehr geringe UV-Empfindlichkeit.
Die Eigenschutzzeit beträgt 30 bis 45 min.
|
Anhand des Hauttyps kann man bestimmen, welches
Sonnenschutzmittel verwendet werden sollte. Der Eigenschutz multipliziert
mit dem Lichtschutzfaktor gibt dabei die Zeit an, die man höchstens in
der Sonne verbringen sollte. Wobei sich die Zeit jeden Tag etwas erhöht.
Allerdings sollten Personen des Hauttyps I und II einen sehr hohen
Lichtschutzfaktor verwenden.
Kinder unter einem Jahr, egal welchem Hauttyp sie angehören, sollten nie
der direkten Sonne ausgesetzt werden. |
Sonnenbrand
Ein Sonnenbrand ist schmerzhaft und gefährlich. Denn mit jedem
Sonnenbrand erhöht sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken.
Der UV - Index (UVI) ist das Maß für die maximale Belastung durch die
Sonne. Er ist abhängig vom Sonnenstand und ändert sich je nach der
geographischen Breite und der Jahreszeit. Über den UV - Index informiert
z.B. der deutsche Wetterdienst.
Die Einnahme von Vitamin A ist ein vorbeugender Schutz gegen Sonnenbrand.
Das heißt aber nicht, dass man sich ungeschützt der Sonne aussetzen darf
(s. Vorbeugung).
Die Stiftung Warentest hat einige
Sonnenschutzmittel
getestet und kam zu dem Ergebnis, dass nicht unbedingt die teuren Produkte
auch die besseren Produkte sein müssen.
Bei einem Sonnenbrand kommt es zu einer schmerzhaften Rötung, brennen,
einer Schwellung und mitunter sogar zu Blasenbildung. Auch Übelkeit und
Kreislaufbeschwerden können auftreten.
Die UV - Strahlen (ultraviolette Strahlen) der Sonne (UV-A und UV-B) sind
verantwortlich für Sonnenbrände, Sonnenallergien, ein erhöhtes
Hautkrebsrisiko und frühzeitiger Hautalterung. UV - B Strahlen sind sehr
energiereich und sie sind es auch, die die Hautverletzungen beim
Sonnenbrand hervorrufen.
Sollte es trotz aller Vorsichtsmassnahmen dennoch zu einem Sonnenbrand
gekommen sein, so gibt es einige Möglichkeiten den Schmerz zu lindern und
die Schwellung zurück gehen zu lassen:
- Nass - kühle Umschläge
- Quarkwickel, bzw. das Auftragen von Quark auf die betroffenen
Stellen.
- Antiallergische Gele auftragen.
- Schmerzlindernd und kühlend wirken Cremes auf pflanzlicher Basis
mit Wirkstoffen wie Kamille und Arnika.
Bei Anzeichen für einen Sonnenstich (Übelkeit, Fieber, Schwindel, Kopf-
und Gliederschmerzen) sollte sofort ein Arzt hinzu gezogen werden. Und
auch hier gilt: sofort raus aus der Sonne und Kühlung mit einem
feucht-kalten Tuch, welches man sich um den Kopf wickelt, verschafft erste
Linderung. |
Vorbeugung
Um sich vor der Sonne und eventuellen Nebenwirkungen zu schützen,
sollten einige Grundregeln beachtet werden: |
- Das Sonnenschutzmittel sollte bereits 30 Minuten vor dem Sonnenbad
aufgetragen werden.
- Eine Kopfbedeckung ist sehr unbedingt anzuraten. Sonnenhüte, die
gleichzeitig die Nackenpartie schützen sind am besten.
- Um die Augen zu schützen, sollten Sonnenbrillen 100 % UV Strahlen
abschirmen, mindestens 80 % des Tageslichtes und 50 % des
Infrarotlichtes. Der Augenoptiker kann am besten prüfen, welche
Sonnenbrille wirklich geeignet ist. Auch Kinder sollten Sonnenbrillen
tragen.
- Das geeignete Sonnenschutzmittel ist abhängig vom Hauttyp und der
Sonnenintensität.
Der Lichtschutzfaktor von Sonnencreme besagt, um wie viel sich der
Schutz der Haut verlängert. Ein sehr heller Typ hat in etwa 10
Minuten Eigenschutz vor der Sonne. Das, mit dem entsprechenden
Lichtschutzfaktor multipliziert, ergibt in etwa den tatsächlichen
Sonnenschutz.
- Nach dem Baden oder Duschen muss man sich erneut eincremen. Das gilt
auch, wenn man wasserfeste Sonnencreme benutzt.
- Das Sonnenschutzmittel sollte ca. alle zwei Stunden neu aufgetragen
werden. Allerdings erhöht sich dadurch der Lichtschutzfaktor nicht!
- In der Mittagszeit sollte man die Sonne generell meiden.
Sunblocker schützen besonders gefährdete Hautpartien, wie
beispielsweise die Nase.
- Nicht nur im Sommer ist ein Sonnenschutzmittel sinnvoll. Auch
Wintersportler, die in höheren Regionen der Sonne ausgesetzt sind,
sollten unbedingt Sonnenschutzmittel verwenden.
- Wasserfeste Sonnenschutzmittel verwenden. Denn auch das Schwitzen
löst den Schutzfilm schneller ab.
- Kinder, gerade wenn sie am Strand spielen, sollten neben einem
Sonnenhut möglichst auch ein T-Shirt tragen.
- Kinder unter einem Jahr nicht der Sonne aussetzen.
- Speziellen Sonnenschutz bei Babys bieten Sonnensegel. Die
Sonnensegel werden einfach über den Kinderwagen oder die Karre
gespannt.
- Die Haut sollte langsam an die Sonne gewöhnt werden. Ein vorheriger
Besuch im Sonnenstudio ist nicht empfehlenswert, da auch künstliches
UV - Licht Schädigungen der Haut hervorrufen können.
- Zuviel Sonne schadet auf jeden Fall der Haut. Auch Menschen, die
lange in der Sonne bleiben können und dies sehr intensiv ausnutzen,
bekommen im Alter schnell eine "lederne" Haut, was nicht
gerade sehr gut aussieht.
- Auf Kosmetika und Parfüms während eines Sonnenbades verzichten, da
die Gefahr von bleibenden Pigmentstörungen besteht.
- Bei der Einnahme von Medikamenten ist der Arzt zu Rate zu ziehen, da
bestimmte Medikamente die Lichtempfindlichkeit erhöhen.
- Sonnenschutzmittel sollten nicht länger als ein Jahr geöffnet
stehen bleiben.
|
|
zurück zur Übersicht der
Ratgeberseiten |
Text und Design © by Kessie
2001-20011 - all rights reserved
Bei allen Anzeichen einer auftretenden Krankheit ist ein Arzt zu Rate zu
ziehen.
Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit,
Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.
Haftungsansprüche gegen mich, welche sich auf Schäden psychischer oder
physischer Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der
dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und
unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich
ausgeschlossen. |
|
:: Zurück zur
Hauptseite :: |