Organisationen und Vereine
Chance auf Leben - Ratgeberthema bei www.kessie.de
Einige Organisationen habe ich angeschrieben und sie gebeten mir etwas zu schreiben, was ich auf meiner Homepage verwenden kann. Leider habe ich nicht von allen Organisationen eine Antwort erhalten.
UNICEF hat mir freundlicherweise Informationsmaterial geschickt.
Bei den nachfolgenden Organisationen möchte ich mich ganz herzlich bedanken für die prompte Beantwortung meiner Anfrage.

Kinderleben - Informationen von Anna - Maria Fiedler:

  • Kinderleben - Eine Zukunft für Straßenkinder in Mae Sai ist ein kleines Projekt am nördlichsten Punkt Thailands, an der Grenze zu Burma gelegen, das 21 Straßenkindern, Müllkindern und Waisen ein sicheres zu Hause gibt, in dem sie respektiert werden, Schreiben, Lesen und Rechnen lernen.
    Einerseits werden sie dadurch vor Missbrauch, Verwahrlosung, Gewalt und Flucht in Drogen bewahrt, andererseits wird ihr Selbstbewusstsein und Vertrauen gestärkt. Der Teufelskreis von Armut, Unterdrückung, Gewalt, Analphabetismus, Drogenmissbrauch wird unterbrochen, weil ihnen neue Lebensperspektiven aufgezeigt werden und sie lernen anders mit Konflikten und Problemen umzugehen.
    Unsere Ziele:
    *Mit den Kindern eine Lebensperspektive entwickeln
    *Prävention von Aids, Drogenmissbrauch und Prostitution
    *Die Kinder vor sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewaltanwendungen beschützen. *Hilfe für Waisen , Behinderte und Kranke.
    *Den Kindern eine Alternative zum Betteln und Leben auf der Strasse geben durch nicht formelle Bildung, "Vocational Training" und Aktivitäten, und ihnen helfen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden.
    *Netzwerke mit regionalen und internationalen NGO’s und Regierungen aufbauen, um gemeinsam effektiver für die Rechte von Kindern zu kämpfen.
    Das Projekt habe ich zusammen mit einem thailändischen Freund gegründet. Wir erhalten gegenwärtig noch keine Unterstützung von Hilfsorganisationen. Das Projekt ist daher auf die Spenden angewiesen, die ich mit meinem Vater durch unsere Homepage sammeln konnte. Alle vier Helfer vor Ort in Mae Sai arbeiten unentgeltlich und auch ich komme selber für alle anfallenden Kosten wie Internet,... auf, die ich für meine Öffentlichkeitsarbeit brauche. Zu zweit in Deutschland die Spenden für das Leben von 21 Kindern zu sammeln ist nicht einfach, wir streben an, bald einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um gemeinsam effektiver helfen zu können und andererseits auch offiziell unsere Gemeinnützigkeit belegen zu können.
    Auf http://www.kinderleben.org/index.htm finden Sie unter anderem auch den Rechenschaftsbericht, die aktuelle Situation des Projektes, neue Bilder, Hintergrundsinformationen und nicht zuletzt erfahren Sie auch wie Sie den Straßenkindern helfen können. Jegliche Hilfe, ob ehrenamtliche Mitarbeit oder Spende ist herzlich willkommen.

Plan International:

  • Kurzporträt
    Seit 1937 setzt sich PLAN INTERNATIONAL erfolgreich für Not leidende Kinder ein. Das politisch und konfessionell unabhängige Kinderhilfswerk vermittelt Patenschaften. Derzeit werden mehr als eine Million Patenkinder in 43 Ländern unterstützt. Die Patenschaftsbeiträge finanzieren nachhaltige Projekte zur Selbsthilfe, die den Patenkindern, ihren Familien sowie den Gemeinden zu Gute kommen. Der Patenschaftsbeitrag pro Pate und Monat beträgt 25Euro. Das deutsche PLAN - Büro wurde 1989 eröffnet und betreut inzwischen über 130.000 Patenschaften. Bundespräsident a. D. Walter Scheel ist Ehrenvorsitzender des Kuratoriums. Die Patenschaft für das weltweit millionste PLAN - Kind hat Bundespräsident Johannes Rau von seinem Amtsvorgänger übernommen. Vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen hat PLAN - Deutschland das DZI Spenden-Siegel, das für geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Spendenwesen steht, zuerkannt bekommen.
    Auswahl der Patenkinder:
    Die Patenkinder werden von den Gemeinden, in denen PLAN arbeitet, selbst ausgewählt. PLAN bittet die Gemeinden lediglich darum, besonders bedürftige Kinder, die zwischen zwei und zwölf Jahren alt sind, zu benennen. Für die neu aufgenommen Patenkinder sucht PLAN anschließend Paten/-innen. Bei der Vermittlung berücksichtigt PLAN, ob ein künftiger Pate lieber einen Jungen oder ein Mädchen unterstützen möchte. Auch Länderwünsche werden beachtet.
    Briefwechsel:
    Die gesamte Korrespondenz zwischen Paten und Patenkindern läuft über die PLAN - Büros. PLAN übernimmt das Übersetzen der Briefe und beauftragt einen Kurier mit dem Versand der Post. Die PLAN - Mitarbeiter vor Ort verteilen die Briefe dann in den Gemeinden. Diese Regelung hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, weil es in vielen Regionen dieser Welt keine Adressen und postalischen Zustelldienste gibt.

Menschen für Menschen:

  • Motivationen – Grundsätze – Ziele
    In seiner Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich auf unserem Planeten und mit den ihm anvertrauten Spenden­geldern aus der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" hat der gesellschaftspolitisch den­kende und engagierte Schauspieler Karlheinz Böhm am 13.11.1981 den Verein "Stiftung Menschen für Menschen e.V." gegründet, mit dem er bedingungslose, von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Interessen unabhängige Hilfe in Äthiopien leistet.
    Aus einem bescheiden und realistisch geplanten Anfangsprojekt ist mittlerweile eine in Äthiopien hoch angesehene Hilfsorganisation geworden, die in fünf Regionen des Landes eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten betreibt. So erstreckt sich der Einsatz von der trocken - heißen Region um die Stadt Harar im Südosten Äthiopiens, über die feucht - heiße westliche Nebelwaldprovinz Illubabor, die durch Bevölkerungszuwachs und großflächige Rodungen gefährdet ist, bis hin zu den malariaverseuchten und erosionsgeschädigten Bezirken Merhabete und Derra in Zentraläthiopien und die Provinz Tigre im Norden des Landes.
    Alle Projekte werden unter Rücksichtnahme auf die bestehenden äthiopischen Verhältnisse sowie unter Einbeziehung der betroffenen Menschen geplant und durchgeführt und haben die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen sowie die Verbesserung der Lebensqualität zum Ziel, damit der Bevölkerung auf Dauer ein menschenwürdiges Leben unabhängig von fremder Hilfe ermöglicht werden kann.
    Der Bau von Schulen, Krankenstationen, Wasserstellen und Getreidemühlen hat ebenso wie Ausbildungsprogramme auf dem agro - technischen Sektor oder wie die aufklärenden und praktischen Maßnahmen zur Bodenkonservierung, Aufforstung und Verbesserung der Land- und Viehwirtschaft dazu beigetragen, dass die Arbeit von Menschen für Menschen in Äthiopien zum Symbol für wirksame Hilfe geworden ist, die im Rahmen eines gegenseitigen Lernprozesses entsteht und gemeinsam mit den Betroffenen zu Ergebnissen führt, die ihnen wirklich helfen, sich selbst zu entwickeln.

Kindernothilfe:

  • Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, notleidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerken in Europa gewachsen. Sie unterstützt heute über 120.000 Kinder und Jugendliche in 25 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Kindernothilfe fördert Mädchen und Jungen ganzheitlich. Das heißt, dass die Projekte und Programme im Ausland neben Schule und beruflicher Bildung immer auch die Gesundheit und Ernährung der Kinder sowie deren Familien berücksichtigen. Die Auslandsaktivitäten laufen über Programme dort ansässiger Partner. In der Regel sind das christliche Kirchen und Organisationen. Die Förderung der Jungen und Mädchen geschieht aber immer unabhängig von der Religions- oder Kirchenzugehörigkeit.
    Koordiniert wird die Auslandsarbeit von der Geschäftsstelle in Duisburg. Dort sind ebenfalls die Verwaltung, die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Werbung im Inland untergebracht.
    Die Kindernothilfe ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. angeschlossen. Sie wird finanziell zu über 90 Prozent Teil durch ihre rund 100.000 Spender getragen (Spendeneingang 1999: rund 75 Millionen Mark). Sie versteht ihre Arbeit ökumenisch als Teil des Lebens und Zeugnisses der weltweiten Kirche Jesu.

Happy Children:

  • Der Verein Happy Children e.V. wurde offiziell am 25.6.2000 gegründet, nachdem die Gründer Gabi Laszinger und Andreas Sander einfach nicht mehr wegschauen konnten. 1999 fanden sie 3 kleine Jungen auf der Strasse, elend, hungrig, weit in ihrer Entwicklung zurückgeblieben und die beiden Kleinsten fast sterbend. Mit diesen drei Kleinen fing alles an und mittlerweile sind fast 30 Kinder daraus geworden, die in dem in eigener Regie geführten Heim in der Nähe von Katmandu in einer großen Familiengemeinschaft leben. Ziel ist es, den Ärmsten der Armen, absolut chancenlosen Kindern der niedrigsten Kaste, die sonst elend auf der Strasse sterben würden, eine Zukunft zu geben. Diesen Kindern nicht nur ein Dach über dem Kopf und zu essen zu geben, sondern vor allem Liebe, Geborgenheit und Selbstbewusstsein. Das Projekt wird absolut privat finanziert. Bisher trugen die Initiatoren das Projekt, dem auch einige kastenlose Mütter angeschlossen sind, selbst. Nun kommen immer mehr Freunde, Bekannte und Interessierte, die das Vorhaben unterstützen, hinzu. Der Verein ist als gemeinnützig und mildtätig sowohl in Deutschland wie auch in Nepal anerkannt. Happy Children verbürgt sich für die absolut korrekte Zuteilung der Spendengelder. Gabi Laszinger und Andreas Sander fliegen alle 2-3 Monate nach Nepal, um nach dem rechten zu sehen, für die Kinder einzukaufen und sonstige Anschaffungen zu tätigen. Nur so können sie dafür garantieren, dass die Gelder vollumfänglich den Kindern zugute kommen.

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.:

  • Das Deutsche Kinderhilfswerk ist ein gemeinnütziger Verband, der sich seit 1972 für die Verbesserung der Lebenswelt von Kinder in Deutschland einsetzt. Die finanzielle Grundlage des Vereins sind neben privaten Spenden auch Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen aus den Spendendosen, die in ganz Deutschland stehen.
    Die Spenden an das Deutsche Kinderhilfswerk fließen in eigene Projekte, die der Bekanntmachung der Kinderrechte und der Förderung von Beteiligung für Kinder in ihrem Lebensumfeld dienen. Außerdem unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk durch seine Förderfonds Projekte in unterschiedlichen Bereichen der Lebenswelt von Kindern:

     

    • Förderfonds für Spielrauminitiativen

    • Förderfonds für Kinderkultur

    • Förderfonds für Schule

    • Förderfonds für Medien

    • Förderfonds für Kinderpolitik


    Eines der wichtigsten Förderkriterien ist die Beteiligung von Kinder. Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich dafür ein, dass Kinder aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt teilhaben, denn sie sich Experten in eigener Sache.
    Angesichts der in Deutschland noch immer existierenden Kinderarmut betreut das Deutsche Kinderhilfswerk auch einen Kindernothilfefonds, der Kindern und Familien in besonderen Notlagen unbürokratisch und schnell helfen kann. Aktueller Schwerpunkt ist die Förderung von Ferienreisen für Kinder aus bedürftigen Familien.
    Wie können Sie das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützen?
    § Werden Sie Mitglied im Deutschen Kinderhilfswerk! Rufen Sie einfach unsere Mitgliederhotline an: 030/308 693-23.
    § Spenden Sie an das Deutsche Kinderhilfswerk! Spendenkonto:333 11 11, BLZ: 100 205 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft
    § Spenden Sie in die Spendendosen des Deutschen Kinderhilfswerkes! Die durchsichtigen sechseckigen Dosen mit den beiden Kindern stehen sicher auch in einem Geschäft in Ihrer Nähe.
    Warum Sie dem Deutschen Kinderhilfswerk vertrauen können?
    Seit 1997 erfüllt das Deutsche Kinderhilfswerk die strengen Kriterien des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und trägt das DZI - Spendensiegel.
    Das Deutsche Kinderhilfswerk hat seinen Sitz in Berlin

UNICEF - Informationen aus der Broschüre:

  • Seit über 50 Jahren setzt sich UNICEF dafür ein, dass Kinder die Chance auf eine besser Zukunft erhalten. Die Lebensbedingungen vieler Kinder haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. So konnte zum Beispiel die Kindersterblichkeit allein seit 1960 mehr als halbiert werden. Doch noch immer sterben Jahr für Jahr über elf Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag - größtenteils an leicht vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten. 600 Millionen Kinder wachsen in extremer Armut auf. Über 250 Millionen werden als billige Arbeitskräfte, Prostituierte oder Soldaten ausgebeutet. Daher ist die Arbeit von UNICEF heute so notwendig wie am Ende des zweiten Weltkriegs.

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