| Englisch ist wichtig, aber was ist, wenn das Kind keine Vokabeln lernen will? |
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Allgemeines
Das Kinder heute schon in jungen Jahren
Englisch lernen ist wichtig und Englisch ist nun mal die Weltsprache Nr.
1. Aber leider ist nicht jedes Kind sprachbegabt und Viele Kinder tun
sich äußerst schwer damit eine Fremdsprache zu erlernen. Nicht etwa weil
sie es nicht können, sondern vor allem, weil ihnen die Notwendigkeit
nicht bewusst ist. "Wozu brauche ich das?", ist wohl die häufigste Frage
und Lehrer und Eltern müssen schon echte Überzeigungsarbeit leisten um
den Kids das Unterrichtsfach Englisch nahe zu bringen. Und wer im ersten
Jahr keinen Bezug zur Sprache gefunden hat, der wird entweder schnell
aufgeben und sich durch den englischen Unterricht durchmogeln oder sich
sein Schulleben von Nachhilfelehrern begleiten lassen müssen. Ab der dritten Klasse wird in meisten
deutschen Schulen mittlerweile Englisch unterrichtet. Einige wenige
Bundesländer unterrichten es schon ab der 1.ten Klasse. Wobei von
"Unterricht" im herkömmlichen Sinn nicht gesprochen werden kann. Die
Kinder lernen ein paar Zahlen, ein paar Farben und vielleicht auch
einfache Sätze. Die Schulen haben es leider versäumt den Unterricht
wirklich so zu gestalten, dass es den Kindern Spaß macht und sie nach 2
Jahren Englisch in der Grundschule in der Lage sind sich auf Englisch zu
verständigen. Das liegt sicherlich auch daran, dass es nicht zum
Lehrauftrag der Grundschule gehört richtigen Englischunterricht zu
geben. Denn dann würde man den weiterführenden Schulen vorgreifen, die
ab der fünften Klasse quasi bei Null anfangen. Wozu diese
"Zeitverschwendung" gut sein soll ist mir nicht ganz klar. Denn was
bringt es letztendlich den Kindern, wenn sie ein Angebot bekommen, aber
der Nutzen gleich null ist. Ab Klasse 5 ist es dann endgültig vorbei mit dem "lustigen" Schülerleben. Zensuren werden vergeben, die Kinder müssen sich in allen Fächern beweisen und der Leistungsdruck beginnt. Wer jetzt kein Sprachgenie ist, der hat es nicht leicht und ungeachtet dessen, ob alle Schüler mitkommen oder nicht, wird der Schulplan abgearbeitet. Wenn dann die Eltern Zuhause nicht helfen können, weil sie entweder kein Englisch in der Schule hatten oder selbst keinen Bezug zur Sprache hatten, dann wird es schwer für das Kind. Sich selbst zu motivieren die ganzen Vokabeln zu lernen, und dazu noch die verschiedenen Zeitformen und unregelmäßigen Verben, ist nicht einfach. Unterrichtet dann noch ein Lehrer, der nicht erkennt, welche Schwierigkeiten welcher seiner Schüler hat, dann wird das Fach Englisch spätestens zum Ende des fünften Schuljahres zum "Hassfach". Und hier greift gleich das kommende Problem, wenn das Kind später vielleicht von der Realschule auf das Gymnasium wechseln will. Denn wer Englisch schon nicht verstanden hat, der wird es mit Französisch oder Spanisch auch nicht leicht haben. |
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Tipps zum Lernen
Jedes Kind lernt anders und man muss
vielleicht verschiedene Wege ausprobieren, damit man Erfolg hat.
Wenn man etwas lernen möchte, dann darf
das allerdings nicht eben mal so zwischendurch passieren. Generell gilt
also: Fernseher aus, PC aus (wenn man ihn nicht zum üben nutzt), Ruhe,
genug Zeit einplanen, regelmäßig üben, nicht alles auf einmal üben wollen.
Täglich 5-10 Vokabeln zu üben ist besser, als wenn man kurz vor einem
Vokabeltest 50 Vokabeln übt. Am besten liest man die Vokabel laut vor und
wiederholt sie mehrfach. Dann buchstabiert man die Vokabel zusätzlich um
sich auch die Schreibweise einzuprägen. Ein einfacher Satz mit dieser
Vokabel vereinfacht es zudem die Vokabel auch in Zusammenhang setzen zu
können. Denn was nützt es, wenn man das Wort "opinion" kennt und nicht
weiß wie man damit einen Satz bilden kann? Oder ob es "Tom asked after
Laura " oder "Tom asked for Laura" heißen soll, wenn es darum geht
ausdrücken zu wollen, dass Tom sich nach Lauras Befinden erkundigt . Unregelmäßige Verben lernt man leider nur durch das Auswendiglernen. Genau wie die Regeln für die Zeiten. Es gibt im Englischen so viele Zeiten, dass selbst Engländer damit Probleme bekommen können, wann welche Zeitform die Richtige ist. Aber zumindest die wichtigsten Zeitformen sollte man beherrschen. Und je mehr man übt, desto sicherer sitzt der Stoff. Und üben kann man auf mehrere Arten: englische Filme ansehen, englische Bücher lesen, englische Lieder ins Deutsche übersetzen, englische Sender ansehen etc. Englische Zeitschriften helfen genauso wie englische Chatbekanntschaften. Gerade die virtuelle Welt macht es den Kindern heute so einfach Kontakte zu knüpfen zu gleichaltrigen Kindern aus anderen Erdteilen. Gemeinsam mit dem Kind sollte man sich geeignete Plattformen suchen, die einen Austausch mit englischsprachigen Kids ermöglichen. Und wer selbst gut ist in Englisch, der sollte einmal am Tag mit seinem Kind für eine halbe Stunde nur englisch sprechen. Die "Hauptarbeit" bleibt also oft an den Eltern hängen. Die Lehrer vermitteln den Stoff nach bestem Wissen und Gewissen (meistens jedenfalls), aber sie erwarten natürlich auch, dass die Kinder selber was tun. Regelmäßige Vokabeltests sind zwar nervig, aber sie zeigen auch den Leistungsstand und vor allem den Willen der Schüler sich Zuhause hin zu setzen und zu lernen. Mit den Englischbüchern der Kinder kann man ebenfalls gut mit dem Kind lernen. Denn im Anhang findet man viel Übungsmaterial, welches man gemeinsam durchgehen kann. Und wer die Schulbücher seines Kindes kauft, der darf auch in die Bücher schreiben. Also sollte man sein Kind ermutigen, Vokabeln in Texten, die es nicht kennt oder immer wieder vergisst, zu unterstreichen und die deutsche Übersetzung daneben zu schreiben. Ich lerne jetzt erst Englisch richtig zu verstehen. In der Schule habe ich irgendwann den Anschluss verpasst und ich war froh, als ich das Fach Englisch nach der 12.ten Klasse endlich abgeben konnte. Mit den ganzen Möglichkeiten die das Internet heute bietet, versuche ich meinem Sohn die Sprache näher zu bringen. Er ist genauso wenig wie ich ein Sprachgenie, aber ich kann ihm heute helfen, indem ich mich mit der Materie beschäftige. So haben wir Beide etwas davon. Sprachreisen und ein Aufenthalt bei einer Gastfamilie sind weitere Möglichkeiten um dem Kind zu helfen die Sprache flüssiger zu sprechen. Leider sind Sprachreisen nicht ganz billig und oft wird zwar ein Unterricht angeboten, aber die Kinder sind eben auch mit anderen Kindern zusammen, so dass in der Freizeit wieder deutsch gesprochen wird. Besser sind da schon Gastfamilien, denn hier "muss" das Kind englisch sprechen um sich zu verständigen. Mitunter bieten auch Schulen einen Schüleraustausch an, wenn sie beispielsweise eine Partnerschaft mit einer englischen Stadt unterhalten. Leider kommen erst Schüler in höheren Klassen in den Genuss. Und dann auch oft nur die Schüler, die z.B. Englisch als Leistungskurs haben. |
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