Arielle die Meerjungfrau
Arielle lebt mit ihren Schwestern und ihrem Vater Triton, dem König
von Atlantica, im Meer. Denn Arielle ist eine Meerjungfrau. Interessiert
an allen Dingen, die die Menschen so ins Wasser werfen, hat Arielle in
ihrem Versteck schon allerhand Zeugs und Krimskrams gehortet. Fasziniert
von den Menschen, träumt sie davon, einmal an Land gehen zu können.
Eines Tages entdeckt sie ein Schiff und auf diesem Schiff wird gerade
die Geburtstagsfeier von Prinz Eric gefeiert. Arielle verliebt sich
sofort in den gutaussehenden Mann und bekommt eine Chance ihm nahe zu
sein, als das Schiff im Sturm sinkt und sie Eric an Land bringen kann.
Aber bevor Eric mitbekommt, wer ihn da genau aus den Fluten gerettet
hat, entflieht Arielle zurück ins Meer. Ein einziger Gedanke beherrscht
sie fortan: Sie will bei Eric und den Menschen sein. Ihr Vater ist sehr
ungehalten, als er von ihren Träumen erfährt und so wendet sich
Arielle an die Meerhexe Ursula. Auch die kleine Krabbe Sebastian, die
ihr Vater als ihr Aufpasser bestimmt hat, noch ihr Freund Fabius, die
Flunder, können Arielle davon abhalten mit Ursula einen gefährlichen
Handel zu machen: Arielle bekommt Beine und darf zu den Menschen. Dafür
bekommt Ursula Arielle wundervolle Stimme. Wenn Prinz Eric sich
innerhalb von drei Tagen in Arielle verliebt, dann darf sie bei den
Menschen bleiben und bekommt ihre Stimme zurück.
Aber wie soll Arielle dem Prinzen sagen, dass sie es war, der ihn
gerettet hat und das sie es war, in die sich Eric verliebt hat. Denn als
sie ihn rettete, war er vom Schiffsunglück noch ganz benommen und hat
sie nicht klar erkannt. Dafür aber ihre wundervolle Stimme, als sie ein
Lied sang.
Arielle ist ein entzückender Film und hat mit der fiesen Ursula eine
perfekte bösartige Gegenspielerin geschaffen. Die Musik swingt und wenn
die Frösche ihr Liedchen anstimmen, damit Eric endlich Arielle küsst
und so den Bann bricht, dann geht einem das Herz auf. Humor, Liebe,
Action und niedliche Darsteller sorgen für gute Unterhaltung.
In der Fortsetzungsgeschichte, versucht Disney an die Erfolge von
Arielle anzuknüpfen. Aber obwohl fast alle Aktivisten des ersten Teiles
mitwirken, erscheint der Film nur als schwacher Abklatsch.
Melody, Tochter von Arielle und Eric, weiß nichts davon, dass ihre
Mutter eine Meerjungfrau ist. Und obwohl sie durch eine hohe Mauer
vom Meer getrennt ist, findet sie doch einen Weg ins kühle Nass zu
kommen. Hier ist sie ganz in ihrem Element. Irgendwie fühlt sie sich
vom Meer magisch angezogen. Diesen Umstand macht sich die Schwester der
Meerhexe Ursula, die ebenso böse Morgana, zunutze. Denn mit Melodys
Hilfe erhofft sie sich an den magischen Dreizack von König Triton zu
kommen. Und scheinbar geht ihr Plan auch auf. Sie verhilft Melody
zu einer Flosse, wie sie echte Meerjungfrauen haben, und stiftet sie
dazu an den Dreizack zu stehlen...
Der Film ist zwar ganz nett anzusehen, aber bleibt um Längen hinter dem
ersten Teil. Aber kleine Mädchen werden in Melody eine liebe Freundin
finden. Denn welches Mädchen träumt nicht davon auch mal ein echtes
Abenteuer zu bestehen?
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