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Pocahontas
Der Glöckner von Notre Dame
Hercules
Mulan
Tarzan
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Pocahontas Zurück zur Übersicht

Eine legendäre Indianerprinzessin, ein gutaussehender Mann, sprechende Tiere in unberührter Natur und böse Schurken: eine gute Mischung, um daraus einen Film zu zaubern.
Mit der Ankunft des Schiffes von Kapitän John Smith verändert sich auch das Leben der schönen und klugen Häuptlingstocher Pocahontas. Denn unterschiedlicher könnten zwei Kulturen nicht sein und so liegt es an Pocahontas dem Fremden die Schönheiten ihrer Welt zu zeigen. Waschbär Meeko, Kolibri Flit und Schosshündchen Percy sorgen dafür, dass der Film nicht in eine kitschige Lovestory abgleitet.  Pocahontas ist ein schöner Film mit einer atemberaubenden Landschaft, witzigen Darstellern und einer Botschaft für die ganze Welt: Auch Menschen unterschiedlicher Kulturen können lernen einander zu respektieren und zu lieben. Und die Liebe zwischen Pocahontas und John ist es schließlich auch, die einen Kampf zwischen Indianern und Engländern verhindert.
Und weil der erste Film bei den Zuschauern gut ankam, zauberte Disney bald die Fortsetzung. Pocahontas reist in die fremde Welt nach England. Und diesmal ist auch die Fortsetzung sehr sehenswert.

Der Glöckner von Notre Dame Zurück zur Übersicht

Toleranz und Freundschaft: Die wichtigsten Voraussetzungen, um den kleinen hässlichen Quasimodo anzuerkennen. Und die wunderschöne Esmeralda verzaubert in diesem schönen Disneyfilm nicht nur das Herz von Quasimodo.
Der Glöckner von Notre Dame fristet ein einsames Leben hoch oben auf dem Glockenturm. Ausgeschlossen von der Gesellschaft beobachtet er das große Fest in den Strassen von Paris. Und er will auch an diesem bunten Treiben teilhaben. Aber wäre da nicht die bezaubernde Esmeralda, die ihn vor seinen Verfolgern beschützt, so hätte er seinen Entschluss wohl bald bereut sich zu den anderen Menschen herab zu trauen, obwohl man ihm dies ausdrücklich verboten hatte. Esmeralda verliebt sich zwar nicht in Quasimodo, sondern in den gutaussehenden Phöbus, aber sie schenkt Quasimodo etwas viel Wertvolleres als Liebe: Den Glauben an das Gute im Menschen.
Tanz, Musik, Spannung, Liebe, Spaß, Action und vor allem ein Hauptdarsteller, der durch sein liebenswertes Wesen besticht, machen diesen Film zu einem der besten, die Disney herausgebracht hat. Es bleibt nur zu wünschen, dass der Film irgendwann wieder auf Video erscheinen wird.

Disney`s Herkules bei www.kessie.de

Herkules Zurück zur Übersicht

Diesen Film muss man gesehen haben! Herkules ist neben Tarzan mein absoluter Favorit. Zwar können die kleineren Kinder die witzigen verbalen Passagen in dem Film wohl nicht verstehen, aber dieser Film ist auch ideal für Erwachsene geeignet.
Erzählt wird die Geschichte von den fünf Musen:

Der kleine Sonnenkäfer, wie Hades den Sprössling von Hera und Göttervater Zeus betitelt, lebt auf dem Olymp. Und seine Eltern haben zur Party geladen, um den süßen Kleinen der anderen Götterschaft zu präsentieren. Auch Hades, Herr der Unterwelt, erscheint, um sich das Kind anzusehen. Aber im Gegensatz zu Zeus ist er ganz und gar nicht erfreut über den kleinen Racker. Denn Hades will Zeus vom Thron stoßen und selber den Olymp regieren. Die idealen Voraussetzungen wären in achtzehn Jahren gegeben, wenn die Sterne in Reih und Glied stehen. Allerdings würde Hercules das Vorhaben vereiteln. So jedenfalls lautet die Prophezeiung der drei Myrren. Und was wäre da naheliegender als das Baby aus dem Weg zu räumen? Aber wie tötet man einen Gott? Man macht ihn sterblich... Hades überreicht seinen Helfern Pech und Schwefel einen Trank, der Herkules sterblich machen kann und erteilt den Auftrag ihn dann zu beseitigen. Tatsächlich gelingt es den Beiden Hercules aus dem Olymp zu entführen und ihm den Trank einzuflössen. Aber im letzten Moment durchkreuzen die zufällig vorbeikommende Alkmene und ihr Mann Amphitrion die finsteren Pläne. Herkules hat bis auf einen einzigen Tropfen zwar das Gebräu getrunken, aber mit diesem letzten Tropfen, bleibt ihm die Götterkraft. Aber nur Götter dürfen auf dem Olymp leben und so verbringt Herkules seine Jugend bei seinen Zieheltern, von denen er annimmt, es seien seine leiblichen Eltern. Aber Hercules Stärke, die er noch nicht kontrollieren kann, macht ihn zum Außenseiter und nachdem er ein ganzes Dorf in Schutt und Asche gelegt hat, sind die Nachbarn mehr als erbost über den jungen Mann. Die Zeit scheint gekommen Hercules darüber aufzuklären, dass er ein Findelkind ist. Aber wie soll er wissen woher er wirklich stammt. Der einzige Anhaltspunkt ist ein Medaillon, welches Hercules um den Hals trug als er gefunden wurde. Das Zeichen der Götter war darauf eingraviert und sein Name. Also verabschiedet sich der junge Mann von seinen Pflegeeltern und macht sich auf den Weg zum Tempel von Zeus, um die Götter nach seiner Herkunft zu befragen...

Mulan Zurück zur Übersicht

Mit Mulan hat Disney wieder mal eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen. Erzählt wird die Geschichte der jungen Mulan, die in China lebt und deren Land vom mächtigen Heer der Hunnen bedroht wird. Als ihr kranker Vater einen Einberufungsbefehl erhält,  entschließt sich die tapfere Heldin an seiner Stelle in die Armee einzutreten.  Sie schneidet sich ihre Haare ab und verlässt als Mann verkleidet in der Nacht das Haus ihres Vaters. Anstelle ihres Vaters ist sie nun plötzlich Mitglied der chinesischen Streitkräfte. Und als Frau unter Männern, die auch nicht wissen, dass sie eine Frau ist, braucht sie doch eine gewisse Weile, bis sie sich an das neue Leben gewöhnt hat.
Und sie möchte keine Schande über ihre Familie bringen. So bereitet sie sich, unterstützt vom kleinen Drachen Mushu, für den bevorstehenden Kampf  vor. Und nicht nur ihre Familie soll stolz auf sie sein, sondern auch der charmante Hauptmann, dem sie sich sehr verbunden fühlt.
Und dann kommt der Tag, an dem sie dem Heer der Hunnen gegenüber steht...
Mulan muss nicht nur gegen die Hunnen kämpfen, sondern auch dafür Sorge tragen, dass ihre wahre Identität nicht entdeckt wird. Denn darauf würde die Todesstrafe stehen.
Als Mulan 1998 in die deutschen Kinos kam, war alleine der Name Disney schon ein Garant für gute Unterhaltung. Und mit diesem Film ist Disney auch wieder ein echter Volltreffer gelungen. Mit dem Drachen Mushu, dem in der deutschen Synchronisation Otto Waalkes seine Stimme lieh, ist Mulan ein witziger und unterhaltsamer Begleiter an die Seite gegeben worden. Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und die Story ist action- und temporeich erzählt. Mulan ist ein Film für die ganze Familie und sollte in keiner Zeichentrick - Videosammlung fehlen.  Auch die DVD Ausgabe ist in erstklassiger Qualität zu erhalten. Allerdings hat Disney auch hier wieder an Zusatzinformationen gespart.

Tarzan Zurück zur Übersicht

Einer der genialsten Disneyfilme, die ich je gesehen habe, ist zweifellos Tarzan. Jonny Weißmüller kann man getrost vergessen und auch Christopher Lambert in Greystoke kann es mit dem Charme von Tarzan in diesem Zeichentrickfilm nicht aufnehmen.
Obwohl die Geschichte von Tarzan, der bei den Affen aufwuchs, hinlänglich bekannt sein dürfte, hat Disney hier eine neue Dimension in Sachen Zeichentrick geschaffen.  Die Tricktechnik wirkt so real, dass man meint, mitten im Urwald zu sein. Und ein weiterer Höhepunkt ist die Oscarprämiierte Musik von Phil Collins. Im Gegensatz zu vorhergegangen Filmen singen hier die Darsteller nicht selber. Und die einzelnen Charaktere sind es schließlich auch, die diesen Disneyfilm so sehenswert machen. Tarzan, der sich mit jeder Faser seines Körpers wie ein Affe bewegt, aber seine menschlichen Züge nicht verleugnen kann. Kala, seine herzensgute Affenmutter. Das Oberhaupt der Affenfamilie - der imposante Kerchak. Die Affendame Terkina, die zur besten Freundin für Tarzan wird und mit ihren flotten Sprüchen immer einen Lacher wert ist. Der tapsige Elefant Tantor, der Angst vor Bakterien hat und am liebsten mit Tarzan und Terk rumhängt. Und natürlich die Menschen: Jane, eine bezaubernde junge Engländerin, die sich sichtlich wohl fühlt an Tarzans Seite. Ihr schrulliger und liebenswerter Vater Professor Porter. Und nicht zu vergessen: der Schurke Clayton.
Alles in allem sind alle Charaktere bestens getroffen. Witzige Sprüche, viel Action, eine perfekte Animation und wunderschöne Musik machen diesen Film zu einem der Besten, die Disney je rausgebracht hat.

Inhalt:   
Tarzan, wird von Kala, einer Gorillamutter gefunden. Seine Eltern, die sich nach einem Schiffsunglück irgendwo an die Küste Afrikas retten konnten, wurden von einem Leoparden getötet. Und in Kala, die selber gerade ihren Sohn an den Leoparden verloren hat,  erwachen die Muttergefühle für das kleine Menschenbaby. Und obwohl Kerchak, mächtiger Gorillaanführer der Gruppe, starke Vorbehalte äußert, dass das Baby bei der Affengruppe bleiben soll, kann sich Kala durchsetzen. Tarzan wächst heran und findet in der jungen Gorilladame Terkina eine gute Freundin. Stets mit kritischem Auge von Kerchak betrachtet, will Tarzan unbedingt so sein wie die anderen Gorillas. Aber er ist nun mal ein Mensch, ein haarloser Affe, wie ihn die Anderen bezeichnen, und so fällt es ihm schwer sich nahtlos in die Gruppe einzufügen. Aber Kala, Terk und der tollpatschige Elefant Tantor glauben an Tarzan. So wächst er zu einem stattlichen Burschen heran, der klettert wie ein Affe, sich gekonnt von Liane zu Liane schwingt und wie ein Surfbrettfahrer die Äste der riesigen Dschungelbäume herabsaust. Und als es ihm gelingt, den blutrünstigen Leoparden im Kampf zu besiegen, da ist auch in Kerchaks Augen das erste Mal so etwas wie Wohlwollen zu sehen. Aber das idyllische Leben der Gorillas wird jäh unterbrochen, als Menschen in den unwegsamen Dschungel vordringen. Und Tarzan muss schmerzlich feststellen, dass er doch nicht so wie seine Gorillafamilie ist. Aber die Bekanntschaft mit Jane löst in ihm auch turbulente Gefühle aus. Und um ihr nahe zu sein, begeht er einen folgenschweren Fehler...

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